Systemische Organisationsentwicklung l Nachhaltigkeit l agile Zusammenarbeit l Wissensarbeit

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Wenn sich Kontexte verändern, passen vertraute Wissensbestände, Perspektiven und Annahmen nicht mehr automatisch zur Aufgabe. Dann reicht es nicht, bestehende Lösungen weiterzuverwenden oder neue Maßnahmen auf alte Grundlagen zu setzen.

Was, wenn wir versuchen, ein neues Bild mit Teilen aus der falschen Box zu legen?

Wenn sich Kontexte verändern, passen vertraute Wissensbestände, Perspektiven und Annahmen nicht mehr automatisch zur Aufgabe. Dann reicht es nicht, bestehende Lösungen weiterzuverwenden oder neue Maßnahmen auf alte Grundlagen zu setzen.

Ich unterstütze Organisationen dabei, in dynamischen Kontexten Orientierung zu gewinnen und handlungsfähig zu bleiben. Dafür verbinde ich Fachwissen mit Beobachtung, Recherche, Erfahrung und Dialog und vernetze Themen, Menschen und Perspektiven.

Im Mittelpunkt steht, was daraus gemeinsam entsteht: ein klareres Bild der Situation, ein erweitertes Verständnis und eine belastbare Grundlage für Entscheidungen, strategische Stoßrichtungen und den nächsten konkreten Schritt.

Diesen Prozess nenne ich Rekalibrierung: die bewusste Überprüfung und Weiterentwicklung von Wissen, Perspektiven und Handlungsgrundlagen, wenn sich Bedingungen verändern.

Für Unternehmen, Organisationen, Teams und Menschen in Verantwortung

Neue Nachhaltigkeitsanforderungen, technologische Entwicklungen, veränderte Märkte und gesellschaftliche Erwartungen wirken nicht unabhängig voneinander. Sie verändern Strategien, Geschäftsmodelle, Strukturen, Entscheidungswege und Zusammenarbeit. Ich unterstütze Organisationen dabei, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen, Prioritäten zu klären und Veränderung so zu gestalten, dass sie umsetzbar und für die Menschen tragfähig bleibt.

Womit ich arbeite

Rekalibrierung ist die Klammer meiner Arbeit.
Konkret arbeite ich an mehreren Schnittstellen:

  • Organisation und Gesellschaft
    Wenn gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Veränderungen Strategie, Strukturen und Zusammenarbeit von Organisationen beeinflussen.

  • Agile und adaptive Zusammenarbeit
    Wenn Veränderungsfähigkeit gefragt ist, ohne Menschen durch permanente Anpassung zu überfordern.

  • Wissen, Technologie und KI
    Wenn Informationen schneller wachsen als gemeinsames Verständnis und neue Formen der Wissensarbeit gebraucht werden.

  • Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft
    Wenn CSRD, EPR und ökologische Anforderungen Fragen an Geschäftsmodelle, Verantwortlichkeiten und Prozesse stellen.

Mit wem ich arbeite

Die Fragestellungen in Unternehmen und Gesellschaft sind komplex. Aus diesem Grund bin ich Mitglied von collectiv:a, einem genossenschaftlich organisierten Beratungskollektiv. Je nach Fragestellung bringen wir unterschiedliche Fachkenntnisse, Erfahrungen, Methoden und Perspektiven zusammen und lösen komplexe Fragestellungen.

Ich vernetze dabei Themen, Menschen und Wissen, die nicht selbstverständlich zusammenkommen. So entstehen Ansätze, die fachlich fundiert, systemisch gedacht, praktisch anschlussfähig und menschlich tragfähig sind

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Foto © Victoria Posch für collectiv:a

Ich arbeite dort, wo etwas nicht mehr passt, aber noch nicht klar ist, was sich verändern muss: wenn sich Kontexte oder Bezugspunkte verschieben, wichtige Perspektiven fehlen oder bisherige Annahmen und Werkzeuge für die aktuelle Situation nicht mehr ausreichen.

Foto © Inga Skowranek, TeamLab, Tokyo

Wahrnehmen. Verbinden. Prüfen. Ausrichten.

Ich mache systemische Zusammenhänge zwischen Strategie, Strukturen, Arbeitsweisen, Nachhaltigkeit und der menschlichen Tragfähigkeit von Veränderung sichtbar und bearbeitbar. Je nach Fragestellung arbeite ich mit Recherche, Interviews, Workshops, Moderation, agilen Methoden, digitalen Werkzeugen und KI-gestützter Wissensarbeit.

Die Methode folgt der Frage, nicht umgekehrt.

Was aus der Zusammenarbeit mit Organisationen entsteht

Die Zusammenarbeit mit Organisationen kann auf mehreren Ebenen wirksam werden. Zunächst entstehen konkrete Arbeitsgrundlagen:

  • ein gemeinsames Bild der Ausgangslage

  • eine strukturierte Wissens- und Perspektivenbasis

  • sichtbar gemachte Annahmen, Spannungen und offene Fragen

  • strategische Stoßrichtungen und Entscheidungsgrundlagen

  • passende Strukturen, Rollen und Arbeitsweisen

  • konkrete nächste Schritte und Lernschleifen

  • Räume, in denen auch kontroverse Themen bearbeitbar werden

Dadurch werden Prioritäten klarer, Entscheidungen fundierter, Zusammenarbeit tragfähiger und neue Handlungsmöglichkeiten sichtbar. Organisationen können Veränderungen besser einordnen, Wissen gezielter nutzen und ihre nächsten Schritte fokussierter gestalten.

Langfristig geht es darum, die Fähigkeit von Organisationen zu stärken, Veränderungen früher wahrzunehmen, ihre Orientierung regelmäßig zu überprüfen und auch unter veränderten Bedingungen handlungsfähig zu bleiben.

Es geht nicht darum, Komplexität künstlich zu vereinfachen, sondern sie so zu strukturieren, dass Organisationen wieder entscheiden und handeln können.

Stimmen aus der Zusammenarbeit

Meine Arbeit lässt sich nicht nur über Themen und Methoden beschreiben. Entscheidend ist, ob Zusammenhänge klarer werden, neue Verbindungen entstehen und Menschen wieder Ansatzpunkte für gemeinsames Handeln sehen.

“in schwierigen Situationen mit viel Einfühlungsvermögen, Fachkompetenz und positiver Ausstrahlung. Ihre professionelle Fröhlichkeit und Gelassenheit, selbst in hektischen Situationen, inspirierten alle Beteiligten und halfen ihnen, Lösungen zu finden. Inga wurde bei unserem Kunden von allen Mitarbeitern über alle Hierarchieebenen hinweg geschätzt und beeindruckte durch ihre Effektivität, ihre methodische Sicherheit und die Erreichung ihrer Ziele. Ich freue mich darauf, auch in Zukunft mit ihr zusammenzuarbeiten.”

M. Dutzke, Liquify

“Inga überzeugte durch ihre äußerst selbstständige, strukturierte und pragmatische Arbeitsweise. Dadurch konnten wir in unserem hochkomplexen Projekt eine systematische Organisation etablieren.”

L.Ludwig, Goyaa

„Durch die Zusammenarbeit mit Inga auf Führungsebene gelang es uns, bei der gemeinsamen Analyse der Systeme Klarheit zu schaffen – was für die weitere Entwicklung unserer Organisation von entscheidender Bedeutung war. Aber wir konnten auch hemmende Strukturen auf Teamebene identifizieren und gemeinsam daran arbeiten, diese weiterzuentwickeln.“

D. Hildebrandt, DH Markencoaching

“Inga überzeugt durch ihr fundiertes Fachwissen, das sie vermittelt, ohne dabei jemals belehrend zu wirken.

Sie hilft unseren Teams dabei, Agilität in ihren Arbeitsalltag zu integrieren – praxisnah und ohne buzzwords.”

P. T, elbkapitaene

Publikationen & Perspektiven

Die Fragen, mit denen ich arbeite, vertiefe ich in wissenschaftlichen Arbeiten, Whitepapers, Vorträgen und Podcasts. Sie zeigen unterschiedliche Anwendungsfelder von Rekalibrierung – von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft bis zu Organisationsentwicklung, agiler Zusammenarbeit, Wissen und Technologie.

Masterarbeit

Plastic Credits and the Extended Producer Responsibility (EPR)
Eine Untersuchung zu Plastic Credits, erweiterter Herstellerverantwortung, Kreislaufwirtschaft und der Frage, wie Verantwortungs- und Anreizsysteme weiterentwickelt werden können.

Whitepaper @Haufe

Agile Sustainability
Eine Verbindung von Nachhaltigkeitsberichterstattung, Organisationsentwicklung und agiler Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie CSRD-Anforderungen in Arbeitsweisen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsprozesse übersetzt werden können.

Eine konkrete Frage?

Wenn in der Organisation vieles gleichzeitig in Bewegung ist, aber noch kein klares Bild entsteht, schreiben Sie mir.

Gern klären wir in einem ersten Gespräch, worum es geht, welche Perspektiven und welches Wissen gebraucht werden und welcher nächste Schritt sinnvoll sein könnte.